News

24.02.2024

Am Weltfrauentag gehen wir in unterschiedlichen Schuhen

Ein Schuh für den Beruf, ein Schuh für die unbezahlten Leistungen für die Gesellschaft

Wir laden alle Frauen ein, bei diesem fröhlichen Zeichen des gesellschaftlichen Ungleichgewichtes mitzumachen: Einen Tag lang mit zwei unterschiedlichen Schuhen zu zeigen, dass Frauen noch immer Doppelbelastungen und ungleiche Wertschätzung erleben. Der 8. März soll bunt werden!

– © SIE
– © SIE


mehr...

23.02.2024

Female Power Signs

Eröffnung der ersten Soroptimist Brücke am internationalen Frauentag

Am 8. März 2024 um 15.00 Uhr ist es soweit: die Brücke für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit wird eröffnet! Gewidmet wird sie dem Soroptimist International Club Mödling, also UNSEREM CLUB, von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf - wir freuen uns sehr und bedanken uns ganz herzlich! Unsere Präsidentin Frederike Gillissen und Perchtoldsdorfs Bürgermeisterin Andrea Kö laden gemeinsam zu diesem Ereignis an den Petersbach ein. 

Bei dieser Benefizveranstaltung zugunsten sozialer Projekte übergeben wir auch je einen Scheck an die sozialtherapeutische Mädchen-Wohngemeinschaft Mission:Possible, an das Frauenhaus im Bezirk Mödling sowie an die Mittelschule Perchtoldsdorf für einen Gewaltpräventionsworkshop.

Treffpunkt zu den Female Power Signs ist am 8. März 2024 um 15.00 Uhr bei der Brücke über den Petersbach am Ende der Brennergasse in Perchtoldsdorf

Wir freuen uns auf viele Gäste bei der Eröffnung der Soroptimist Brücke und zahlreiche Spenden für die sozialen Projekte des Clubs!

Herzlich willkommen bei der ERSTEN Soroptimist Brücke
Herzlich willkommen bei der ERSTEN Soroptimist Brücke


mehr...

20.02.2024

Gewalt als zeitlose Unkunst.

Wanderausstellung SIOLENCE bis Ende März im Museum Angerlehner und ab 5. April in der Stadtgalerie Deutschlandsberg

Auf Initiative unserer Unionspräsidentin Petra Werkovits zeigt Soroptimist International Österreich ein Jahr lang die Ausstellung SIOLENCE, in der Frauen, die Gewalt erlebt haben, von ihren Erfahrungen sprechen. Die Bilder zu diesen Protagonistinnen stammen von der österreichischen Star-Fotografin Elfie Semotan. Die Ausstellung, die nach der Eröffnung in Wien durch alle Bundesländer geschickt wird, soll der oft verschwiegenen Gewalt Stimmen und Gesichter geben: siolence.at

Hier ist die Wanderausstellung zu sehen:

•    15.11. – 19.11.2023: Designforum Austria, MQ Wien

•    25.11. – 10.12.2023: Gmünd im Waldviertel, Niederösterreich
•    11.1. – 2.2. 2024: VWU – VWU Vorstudienlerhrgang der Wiener Universitäten, Sechshauserstr. 33A, 1150 Wien (Aula im 2. Stock), Anmeldung erbeten
•    11.2. – 31.3.2024: Museum Angerlehner, Thalheim bei Wels, Oberösterreich
•    5.4. – 14.4.2024:  Stadtgalerie Deutschlandsberg, Hauptplatz 22, 8530 Deutschlandsberg
•    19.4. – 26.5.2024: Stadtgalerie Gmünd, Kärnten
•    Juni 2024: FH Kufstein, Tirol
•    20.06. – 31.08.2024: Friedensburg Schlaining, Burgenland
•    September/Oktober 2024: Kunsthaus Graz, Steiermark
•    Oktober/November 2024 Landestheater Salzburg
•    25.11. – 10.12.2024: Vorarlberg

#violence #silence #siolence – © k. bissuti
#violence #silence #siolence – © k. bissuti
loading...

Im Laufe der Zeit hat die Kunst sich auf vielfältige Weise mit dem Thema Gewalt in unserer Gesellschaft befasst. Im Speziellen mit jener gegen Frauen und Mädchen. Schreiend, traurig, mit Narben, Blut, blaue Flecken, zerstörte Gegenstände, zerrissenes Gewand … Diese Ausstellung tut das nicht. Diese Ausstellung ist die bewusste Inszenierung der Stille. Denn es ist die Stille, in die sich Opfer hüllen, weil Gewalt ein Tabuthema ist, die Stille, der sie nicht entkommen. Und: es ist die Stille, die Gewalt vorantreibt. Denn das Schweigen der Gesellschaft hat zum Effekt, dass Gewalt immer weitergeht. Das stille Einfangen des bedrückenden Gefühls der Opfer, die geschlagen, misshandelt, sexuell missbraucht, kontrolliert, gestalkt und bedroht wurden – das ist die Idee dieser Ausstellung von Soroptimist International Österreich nach einem Konzept von BBDO Wien, das die internationale Fotografin Elfie Semotan mit behutsamem Feingefühl umgesetzt hat. Doch die Abbildung der Stille ist es nicht allein. Mit dem Ziel, etwas zu bewegen, wachzurütteln und das Wegschauen und Weghören zu beenden, brechen alle Opfer in der Ausstellung „Siolence“ ihr Schweigen und sprechen in eindrucksvoll mutiger Art und Weise über das Erlebte, ihre Gefühle, ihre Angst. Es ist ein Beginn. Denn Gewalt an Frauen darf nicht akzeptiert und auch nicht weiter verschwiegen werden.
Mit der Kampagne „Siolence“ gibt Soroptimist International Österreich Gewalt also Gesichter und Stimmen und schafft ein neues Wort für die Unkunst, die Opfer erleben und unsere Gesellschaft täglich lebt. Und zwar alle gemeinsam. Die Täter und all jene, die sich dadurch schuldig machen, dass sie wegschauen und stillschweigen. Dass sie ignorieren, statt einzuschreiten oder Hilfe zu holen. Dies prangern wir nicht an, denn auch das Wegschauen und Weghören sind lediglich Produkte jahrhundertelanger Sozialisierung. Aber wir appellieren an Menschlichkeit und den Verstand, dass dieser Unkunst ein Ende bereitet werden muss. Durch uns alle, für uns alle. Und eine gewaltlose Zukunft für kommende Generationen.

mehr...

11.02.2024

Equal Pay Day: Valentinstag ist heuer Tag der Lohnungerechtigkeit

Angestellte Frauen verdienen 29 Prozent weniger als angestellte Männer

Aktuell liegt die Einkommensdifferenz zwischen Frauen und Männern in Österreich, der viel zitierte Pay Gap, im Durchschnitt bei 12,4 %. Umgerechnet sind das abgerundet 45 Arbeitstage, die vollbeschäftigte Frauen in diesem Jahr kostenlos arbeiten. Das errechnete das BPW, das Netzwerk Business & Professional Women, nach Daten der Statistik Austria.

So wird der Einkommensunterschied berechnet  – © equalpay.center
So wird der Einkommensunterschied berechnet – © equalpay.center

Einer ganzjährig in Vollzeit angestellten Frau entgehen pro Jahr durchschnittlich 19.205 Euro im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. Im Vorjahr lag der Unterschied noch bei 13 Prozent, es gab also einen kleinen Fortschritt. Möglich macht das die Auswertung der Löhne und Gehälter der verschiedenen Beschäftigungsgruppen: Der zeigt, dass nur Beamtinnen die Lohngleichheit bereits erreicht haben. Bei den Angestellten Frauen beträgt der Gender Pay Gap derzeit 29 Prozent, bei Arbeiterinnen 26 Prozent.

„Auf ein Erwerbsleben gerechnet ergeben sich so unglaubliche Summen. Geld, das Frauen fehlt: später bei der Pension, aber auch, um sich eine eigenständige Existenz aufzubauen, finanziell unabhängig zu sein oder sich einen verdienten Urlaub zu gönnen“, sagt Christa Kirchmair, Präsidentin von Equal Pay – Initiative für Einkommensgerechtigkeit.

Das Frauennetzwerk BPW sowie Österreichs Soroptimistinnen fordern daher die Politik auf, endlich Verantwortung zu übernehmen. „Vom Kanzler haben wir zuletzt gehört, Frauen sollen nicht in Teilzeit arbeiten, wenn sie zu wenig verdienen. Der Gender Pay Gap zeigt, dass auch in Vollzeit arbeitenden Frauen jährlich durchschnittlich 6.189 Euro entgehen. Zugleich erledigen sie deutlich mehr unbezahlte Arbeit, wie die jüngste Zeitverwendungsstudie gezeigt hat. Das ist ein Skandal, die Regierung muss umfassende Maßnahmen in Richtung Lohngerechtigkeit setzen“, so Kirchmair.

mehr...

29.01.2024

Präsidentinnenwechsel beim Soroptimist Club Mödling

Antrittsbesuch von Frederike Gillissen bei Bürgermeister Hans Stefan Hintner

Alle zwei Jahre wechseln turnusmäßig die Funktionen des Vorstandes im Soroptimist Club. Aus diesem Anlass besuchten Frederike Gillissen, die neue Präsidentin, und Past-Präsidentin Lilli Frömmer-Scherabon den Mödlinger Bürgermeister Hans Stefan Hintner, Abg.z.NR., der sich einmal mehr begeistert über die wertvolle Arbeit des Serviceclubs zeigte. 

Dass Frederike Gillissen nicht nur uns als starke Gemeinschaft von 33 Clubmitgliedern begeistert und bewegen wird, ist ihrem jugendlichen Elan anzumerken! Unsere Fan-Gemeinde darf sich auch in Hinkunft auf das Jazz-Picknick im September im Museumspark und den Pop-Up-Store „Alles außer gewöhnlich“ in der Sala Terrena zu Beginn des Advents freuen. Ihre erste Veranstaltung ist am 8.3.2024 die Einweihung einer Brücke zu Ehren der Soroptimistinnen – wer weiß, wie viele da noch folgen! 

Hans Stefan Hintner, Abg.z.NR und Mödlinger Bürgermeister, mit Frederike Gillissen, Präsidentin von Soroptimist International Club Mödling (l.), und Past-Präsidentin Lilli Frömmer-Scherabon (r.) Foto: Christian Böger
Hans Stefan Hintner, Abg.z.NR und Mödlinger Bürgermeister, mit Frederike Gillissen, Präsidentin von Soroptimist International Club Mödling (l.), und Past-Präsidentin Lilli Frömmer-Scherabon (r.) Foto: Christian Böger

„Als Serviceclub, der sich für Anliegen von Frauen und Mädchen einsetzt, sind wir sehr froh, dass wir immer wieder durch die Stadtgemeinde Mödling unterstützt werden!“, bedankte sich Frederike Gillissen beim Bürgermeister. „Ich darf auf Bewährtem und vor allem auch auf der verlässlichen Unterstützung durch die Stadtgemeinde Mödling aufbauen. Arbeitsschwerpunkt meiner zweijährigen Präsidentschaft ist die Stärkung Jugendlicher für ein gewaltfreies Miteinander. Gerade in der Schulstadt Mödling ist uns das gute Einvernehmen mit der Gemeinde auch deshalb sehr wichtig!“ Die Pädagogin Frederike Gillissen setzt mit dem Thema Gewaltprävention für Jugendliche als Schwerpunkt ihrer Präsidentschaft das 2023 begonnene Projekt fort. 

„Die Erfolgsgeschichte des Soroptimist Club Mödling begeistert nicht nur mich! Dieser Serviceclub ist einer von den ganz großen Clubs, mit tollen Veranstaltungen, die das Leben von Mödling bereichern und immer einen guten Zweck verfolgen!“, würdigte Bürgermeister Hintner die Präsenz und die regelmäßigen Veranstaltungen unseres vergleichsweise jungen Clubs, der 2015 gegründet wurde und mit großem Schwung und ausschließlich ehrenamtlichem Engagement immer wieder zur Teilnahme an seinen Veranstaltungen einlädt. Mit den eingenommenen Spendengeldern werden Bildungs- und Gesundheitsprojekte sowie aktuell besonders Gewaltpräventionsprojekte ermöglicht. Unsere Past-Präsidentin Lilli Frömmer-Scherabon kann zum Abschluss ihrer Präsidentschaft nicht nur auf wichtige Spendeneinnahmen und erfolgreiche Veranstaltungen blicken. Ihr unermüdliches Engagement galt und gilt nach wie vor auch dem Deutsch-Unterricht von Ukrainer*innen als Soroptimistisches Projekt. Das Sprachcafé etablierte sich nicht nur als wertvolle Unterstützung für die Ukrainer*innen, sondern auch als gute Möglichkeit, die Integration zu fördern.


mehr...