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29.11.2021

Orange leuchtende Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Pestsäule Mödling und Burg Perchtoldsdorf signalisieren STOPPT die Gewalt

„Orange the world“ ist eine weltweite Kampagne für das Ende von Gewalt an Frauen, die von Soroptimist International unterstützt und mitgetragen wird. Orange beleuchtete Gebäude sind ein öffentliches Zeichen dafür, dass Frauen und Mädchen das Recht auf ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben haben müssen! 

Der Soroptimist Club Mödling setzt dieses Zeichen durch die Beleuchtung der Pestsäule in Mödling und der Burg Perchtoldsdorf. Die für den 27.11. geplante Life-Demo von Michaela Eisold-Pernthaler „Wie halte ich unerwünschte Annäherungen auf Abstand“ konnte leider wegen des Lockdowns nicht stattfinden. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Lilli Frömmer-Scherabon, Präsidentin des Soroptimist Clubs Mödling, betonte dennoch die Wichtigkeit der Aktion Orange the World – Stoppt Gewalt an Frauen und Mädchen: „Wir leben in einer Zeit, in der sich manche Frauen besonders ängstigen. Für alle soll die orange Beleuchtung der Pestsäule ein Aufruf sein: wird man Zeuge von Gewalt, dann bitte nicht wegschauen, sondern die Polizei verständigen. Denn Gewalt an Frauen ist kein Kavaliersdelikt!“

Unsere Präsidentin Frömmer-Scherabon dankte den Gemeinden Mödling und Perchtoldsdorf für die Unterstützung durch die Beleuchtung der Wahrzeichen.

Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800/222 555
Die Frauenhelpline bietet Erst- und Krisenberatung sowie rasche Hilfe in Akutsituationen. Im Bedarfsfall vermittelt sie an regionale frauenspezifische Gewaltschutzeinrichtungen und Beratungsstellen. 
Sie ist österreichweit - rund um die Uhr - 365 Tage im Jahr - anonym und kostenlos erreichbar.

„We stand up for women“ – dieses soroptimistische Motto ist leider auch in Zeiten wie diesen aktueller denn je: Stoppt Gewalt an Frauen!

Lilli Frömmer-Scherabon, Präsidentin des Soroptimist Club Mödling, und Martina Zöchling-Feike setzen vor der orange beleuchteten Pestsäule in Mödling ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Lilli Frömmer-Scherabon, Präsidentin des Soroptimist Club Mödling, und Martina Zöchling-Feike setzen vor der orange beleuchteten Pestsäule in Mödling ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Mödlings Sozialstadträtin Roswitha Zieger ergänzte: „Die 16 Tage gegen Gewalt umfassen den Zeitraum zwischen dem 25. November, dem internationalen Gedenktag für alle Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt wurden, und dem 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte. Gewalt an Frauen ist alltäglich – körperlich, psychisch, finanziell, strukturell und institutionell. Wir setzen uns in der Stadtgemeinde Mödling dafür ein, dass Frauen die Unterstützung bekommen, die sie in dieser Situation brauchen. Gewalt in jeder Form ist inakzeptabel und darf niemals hingenommen werden!“

Andrea Kö, die Perchtoldsdorfer Bürgermeisterin, unterstützt die Aktion mit der Beleuchtung der Burg: „Selbstverständlich setzt auch Perchtoldsdorf vom 25.11. bis 10.12. ein Zeichen anlässlich der Tage gegen Gewalt an Frauen. Unfassbar, dass es diese Tage überhaupt braucht. Fast jede fünfte Frau ist von Gewalt betroffen. Vor allem in den letzten zwei Jahren ist die Anzahl der Frauen, die in Frauenhäusern Zuflucht suchen, massiv gestiegen. Für mich ist Gewalt ein absolutes No-Go – unabhängig vom Geschlecht. Mit Gewalt wird es bei Konflikten nie eine Lösung geben. Wir sind alle aufgerufen, Zivilcourage zu zeigen, hinzuschauen und zu handeln, wenn es den Verdacht von Gewalt gibt. Freiheit und Sicherheit – das wünsche ich allen Mädchen und Frauen!“

„We stand up for women“ – dieses soroptimistische Motto ist leider auch in Zeiten wie diesen aktueller denn je: Stoppt Gewalt an Frauen!

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23.11.2021

POP UP STORE „Alles außer gewöhnlich!“

Erfolgreiche Benefizveranstaltung zugunsten des Frauenhauses

„Alles außer gewöhnlich“ war das Motto des POP UP STORES, zu dem wir nach einjähriger, Covid-bedingter Pause heuer unter strenger Einhaltung der 2G-Regel wieder in die Sala Terrena in Mödling luden.
Ausgewählte Ausstellerinnen boten exklusiven Schmuck, Taschen, Lebkuchen und vieles mehr, das von den zahlreichen Besucher*innen gerne angenommen wurde. Sozialstadträtin Roswitha Zieger betonte in ihrer Eröffnungsansprache das großartige Engagement des Serviceclubs für Frauenanliegen trotz der schwierigen Zeit. GfGR Gaby Steiner, Obfrau des Frauenhauses im Bezirk Mödling, nahm gerührt den Spendenscheck über € 1.500,- entgegen.

„Gerade in der Pandemie leiden Frauen noch mehr unter Armut und Gewalt. Deshalb ist Hilfe so wichtig! Wir unterstützen Betroffene über das Frauenhaus. Daher haben wir uns entschlossen, unsere Benefizveranstaltung so kurz vor dem Lockdown trotzdem durchzuführen“, betonte unsere Präsidentin Lilli Frömmer-Scherabon in ihrer Eröffnungsrede. Sie dankte der Stadtgemeinde Mödling und speziell Sozialstadträtin Roswitha Zieger für die Unterstützung durch die Nutzung der Sala Terrena. 

Spenden auf das Konto des Soroptimist Club Mödling, IBAN AT60 3225 0000 0078 4520, mit dem Vermerk „Frauenhaus“ werden sehr gerne weiterhin entgegengenommen.

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Stadträtin Roswitha Zieger, Frauenhaus-Obfrau Gaby Steiner (v.l.) und Lilli Frömmer-Scherabon, Präsidentin des Soroptimist Club Mödling (4.v.l.), mit einigen der engagierten Clubschwestern beim Benefiz-Verkaufsstand des Soroptimist Clubs Mödling.
Stadträtin Roswitha Zieger, Frauenhaus-Obfrau Gaby Steiner (v.l.) und Lilli Frömmer-Scherabon, Präsidentin des Soroptimist Club Mödling (4.v.l.), mit einigen der engagierten Clubschwestern beim Benefiz-Verkaufsstand des Soroptimist Clubs Mödling.

Die Spende von 1.500,- Euro wird u.a. dazu verwendet, für Bewohnerinnen des Frauenhauses zum Start in ihr neues Leben dringend Benötigtes anzuschaffen. Auch sollen neue Computer für das Homeschooling von Kindern im Frauenhaus angeschafft werden.

GfGR Gaby Steiner, die Obfrau des Frauenhauses im Bezirk Mödling, bedankte sich bei allen Clubschwestern herzlich für die Spende: „Danke für eure Freundschaft und Warmherzigkeit! Eine so große soziale Kompetenz ist nicht selbstverständlich, die hat man im Herzen.“ Sozialstadträtin Roswitha Zieger ergänzte: „Danke für euer Engagement. Dieses ist besonders, denn alle Clubschwestern sind berufstätig und arbeiten in ihrer Freizeit, damit Frauen Frauen helfen können. Dabei unterstützen wir euch als Stadtgemeinde Mödling gerne.“ Auch Bürgermeister Abg.z.NR Hans Stefan Hintner betonte bei seinem Besuch am Samstag seine hohe Wertschätzung für die Aktivitäten des Serviceclubs, der sich mit so viel Energie für Frauen einsetzt.

Die Ausstellerinnen boten beim POP UP STORE wirklich Außergewöhnliches: Designerstücke aus Keramik, handgefertigte Taschen, Schmuckstücke in liebevoller Einzelanfertigung, geschmackvolle Wohnaccessoires sowie köstliche Marmeladen und Lebkuchen. Die Speisen unseres beliebten Schmankerl-Buffets konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher dieses Benefiz-Events diesmal zwar nur im Freien genießen, sie spendeten aber trotzdem eifrig.

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15.11.2021

RMCH – Rotarier Gerhard Hellmann stellt beim Besuch des SI Club Mödling das Projekt „Mutter- und Kindgesundheit in Nigeria“ vor

In unserem November-Clubmeeting referierte Rotarier Gerhard Hellmann über RMCH – Rotary Action Group for Reproductive, Maternal and Child Health. 

Seit Jahren initiiert, organisiert und finanziert die zu Rotary gehörende Organisation vielfältige Gesundheitsprojekte in aller Welt, vorwiegend in Afrika. So setzt sich diese Action Group für Bevölkerungsentwicklung unter menschenwürdigen Bedingungen und freien Zugang zu Bildung (speziell für Mädchen), Familienplanung, Mutter- und Kindgesundheit und medizinische Grundversorgung ein. Inhaltlich ergeben sich zahlreiche Parallelen zu Soroptimistischen Leitgedanken – und viele Überlegungen folgen.

Gerhard Hellmann präsentierte die äußerst prekäre Lage in Nigeria: Konkrete und - auf individueller Ebene gesehen - reine Frauenthemen wurden damit von diesem vormals rein männlichen Serviceclub aufgegriffen. Für die einzelnen Frauen bedeuten sie ein Leben unter kärglichen Bedingungen, mit gesundheitsgefährdenden Schwangerschaften und der Sorge um viele Kinder. Weltweit und in die Zukunft betrachtet, stellt es ein Thema rund um die vielen Probleme der globalen Bevölkerungs-Explosion dar: Gab es 1960 noch ca. 3 Mrd. Menschen auf der Erde, so sind es nun bereits knapp 8 Mrd. – der Trend ist exponentiell wachsend. Auch ohne die Folgen des fortschreitenden Klimawandels führt dies zu einer prekären Verknappung von Ressourcen wie Lebensraum oder Nahrung. Im Sinne künftiger Generationen betrachtet Rotary den Einsatz für seine Projekte daher als unumgänglich.

Nähere Informationen, wie man dieses Projekt unterstützen kann, finden Sie auf https://www.rotary.at/rotary/rotary-international/rotary-action-groups/rmch.
Spenden sind steuerlich absetzbar.

Gerhard Hellmann, Rotary, erzählt vom Einsatz in vielen Projekten in Afrika. Präs Lilli Frömmer-Scherabon und Programmdirektorin Monika Prischl bedanken sich für den wichtigen Einsatz für Frauen und Kinder.
Gerhard Hellmann, Rotary, erzählt vom Einsatz in vielen Projekten in Afrika. Präs Lilli Frömmer-Scherabon und Programmdirektorin Monika Prischl bedanken sich für den wichtigen Einsatz für Frauen und Kinder.


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22.10.2021

Soroptimist Club Mödling unterstützt Mission:Possible

Klassik Rock Benefizkonzert 2021 - endlich wieder möglich!

„Eine Chance für die Jugend“ – dieses Motto erfüllt der Mödlinger Soroptimist Club als Veranstalter gemeinsam mit Rotary Mödling nun bereits seit seiner Gründung 2015. Das Thema Film fand sich in der Wahl des Programmes ebenso wie in der Übergabe von 4.000 Euro an Mission:Possible. Damit finanzierten die Soroptimistinnen je ein Film- und Interviewprojekt für die sozialtherapeutische Mädchen-Wohngemeinschaft.

In ihrer Eröffnungsrede betonte unsere Präsidentin Lilli Frömmer-Scherabon, wie wichtig dem Soroptimist Club besonders nach den schweren Belastungen der Coronazeit die Unterstützung von Mission:Possible ist: „Die von den jungen Mädchen im Seniorenheim geführten Interviews über erste Liebe bergen als generationenübergreifende Arbeit für Jung und Alt wertvolle Schätze.“ Frömmer-Scherabon hatte, wie turnusmäßig vorgesehen, die Leitung des Clubs im Oktober von Judith Hradil-Miheljak übernommen. 

„Soroptimist und Rotary Mödling sind ein Erfolgsgarant für Veranstaltungen, die Kultur und Soziales verbinden“, freute sich Sozialstadträtin Roswitha Zieger in ihrer Begrüßung. Kulturstadtrat Stefan Schimanova dankte für die perfekte Organisation der 3G-Kontrolle: „Wir alle wollen keinen Lock-Down mehr! Der Hunger nach Kultur und Musik ist spürbar. Kultur kann auch Heilung bringen, nicht nur für Kinder!“

Schwungvoll und höchst engagiert zeigten die besonders jungen Musikerinnen und Musiker der Beethoven Musikschule Mödling gemeinsam mit ihren Lehrkräften, wie sehr sie sich schon auf ihren Auftritt am Podium im Rotkreuzsaal gefreut hatten. Dirigiert von Reinmar Wolf und Susanne Herwelly begeisterten sie ihr Publikum mit Mahler und Beethoven. Potpourries von Queen und aus der Filmwelt Hollywoods rundeten den Musikgenuss ab. Soli gab es an der Oboe von Ivana Nikolic und der Sopranistin Genoveva dos Santos.

Wir laden auch herzlich zum Pop-Up-Store „Alles außer gewöhnlich“ am 19.und 20.11. in der Sala Terrena in Mödling ein. Die exklusive Verkaufsausstellung bietet den Besucherinnen und Besuchern – unter Beachtung aller dann geltenden COVID-Regelungen – erste vorweihnachtliche Einkaufsmöglichkeiten im stimmungsvollen Rahmen.

Spendenübergabe von 4.000,- und mit Susanne Herwelly eine Frau am DirigenINNENPult beim Klassik-Rock-Konzert, unsere Stipendiatin Lucia Gärber spielt die erste Geige
Spendenübergabe von 4.000,- und mit Susanne Herwelly eine Frau am DirigenINNENPult beim Klassik-Rock-Konzert, unsere Stipendiatin Lucia Gärber spielt die erste Geige


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05.10.2021

Bilanz einer Wanderung

Das haben wir in den 100 Tagen der Road to Equality erreicht

Dies ist ein Eigenlob in Zahlen und Fakten, das sehr deutlich zeigt, was alles wir Soroptimistinnen Österreichs gemeinsam erreichen können. Angeführt durch Unionspräsidentin Eliette Thurn und das Soko-Team unter der Leitung von Maria Schönauer (Club Wien Vivata) wurde die Wanderung durch ganz Österreich, die Road to Equality, mit ihren vier Schwerpunkt-Themen ein beispielloser Fackellauf für die Verbesserung der Situation von Frauen in unserer Gesellschaft.

Zum Abschluss der Kampagne in Eisenstadt trafen Grußbotschaften der aktuellen SI-Weltpräsidentin Sharon Fisher und unserer neuen Föderationspräsidentin Carolien Demey per Video ein.

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Kommunikationskoordinatorin Barbara Klauß hat am ersten Oktoberwochenende folgende "Rechnung" für die Arbeit von 100 Tagen (26. Juni bis 3. Oktober 2021) zusammengestellt:
§ 2000 Wanderinnen und Wanderer hatten sich für die verschiedenen Etappen der Wanderung durch Österreich angemeldet. Die Anzahl der tatsächlichen Weggefährten war jedoch höher, konnte aber noch nicht eruiert werden.
§ Die Summe der 100 Etappen betrug 3752 km
§ Insgesamt wurde 1045 Stunden und 50 Minuten gewandert
§ Das Begleitfahrzeug war 4581 km im Einsatz
§ Ins Logbuch der Wanderung wurden 72.000 Unterschriften eingetragen

Die Kampagne wurde von umfangreichem Lesestoff und zahlreichen Mitnahmeartikeln unterstützt:
§ Der Sonderseite 100jahre.soroptimist.at der Agentur Der M-Effekt
§ Dem Sonderjournal unter der Regie von Evelyn Benesch und Dietlinde Hinterwirt
§ Den Themenfoldern von Elfi Palkovits (Finanzen), Andrea Rockenbauer (Gewalt), Evelyn Ernst (Wohnen) und Monika Mustak (Gesundheit)
§ Sozial Media-Betreuung von Katharina Rudolf
§ Videoaufnahme und -Bearbeitung durch Marie-Theres Thiery
§ Notfallkarten & Merchandise-Produkte

Die Bilanz der österreichweiten bis regionalen Pressearbeiten führte bis heute zu 405 Beiträgen in Zeitungen und Magazinen, wodurch 7,240.540 Leserinnen und Leser einmalig erreicht wurden, und mehr als 18,964.230 Mehrfachkontakte gezählt werden konnten.
15 TV-Beiträge bzw. Interviews erzielten laut ORF eine Reichweite von 132.000 bis 160.000 Zuschauerinnen und Zuschauer pro Sendung in den Bundesländern, gesamt knapp 1,980.000 Menschen. 5 Privatsender-Beiträge brachten weitere 48.000 Publikums-Kontakte.
32 Radiointerviews machten etwas mehr als 231.000 Zuhörerinnen und Zuhörer auf unsere Road to Equality aufmerksam.
Auf Instagram hat Soroptimist Austria nun 108.000 Abonnenten, auf Facebook 98.000 Follower.

Diese große Öffentlichkeit ist das Resultat der gemeinsamen Anstrengung aller österreichischen Clubs. Ab jetzt hat Österreichs Soroptimimus den Status als bestgehütetes Geheimnis des Landes überwunden. Details und Strecken sind auf 100jahre.soroptimist.at nachzulesen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den zahlreichen Sponsoren, die unsere Aktivitäten und Projekte im Rahmen der Kampagne unterstützt haben.

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