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05.06.2020

Tablet auch für das PBZ Vösendorf

So wird der Kontakt mit Angehörigen 'sichtbarer'

Auch im PBZ Vösendorf freuen sich die BewohnerInnen, ihre BetreuerInnen und Angehörigen nun über ein Tablet. "Auch in Zukunft wird es sicher viele unterschiedliche Möglichkeiten geben das Tablet in unseren Alltag zu integrieren.", so Michaela Sömenek, Bereichsleiterin im Pflege- und Betreuungszentrum.

Das Tablet wurde im Rahmen der unionsweiten Aktion angeschafft. Denn auch wenn die Besuchsmöglichkeiten in der Corona-Zeit nun schrittweise erweitert werden, bieten die großen Bildschirme der Tablets auch älteren Menschen eine viel bessere Möglichkeit, ihre Angehörigen zu sehen. Wichtige Kontakte zu ihren Familien können besser aufrecht erhalten werden. Und für den unglaublichen Einsatz des BetreuerInnenteams bringt es neue Möglichkeiten - und ein kleines Dankeschön für ihren so unermüdlichen und engagierten Einsatz!

Eine Bewohnerin des PBZ Vösendorf freut sich über das Tablet unseres Clubs (zVg)
Eine Bewohnerin des PBZ Vösendorf freut sich über das Tablet unseres Clubs (zVg)


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29.05.2020

Hilfe und Hoffnung mit Technik

Gemeinsames Engagement von Knorr-Bremse und unserem Club

Hilfe zur Selbsthilfe leisteten Mödlings größter Industriebetrieb Knorr-Bremse und der Soroptimist Club Mödling für die Bewohnerinnen des Frauenhauses und spendeten Laptops und eine Nähmaschine. Gaby Steiner, die Obfrau des Frauenhauses im Bezirk Mödling, bedankte sich herzlich dafür. 

Obfrau Gaby Steiner (Mitte) freute sich über Sachspenden für das Frauenhaus im Bez. Mödling, die von Judith Hradil-Miheljak, Präs. SI Clubs Mödling (re), und Christina Ebersberger-Dörfler /Knorr-Bremse (li) überreicht wurden
Obfrau Gaby Steiner (Mitte) freute sich über Sachspenden für das Frauenhaus im Bez. Mödling, die von Judith Hradil-Miheljak, Präs. SI Clubs Mödling (re), und Christina Ebersberger-Dörfler /Knorr-Bremse (li) überreicht wurden

„Unterstützung von Bildung, Stärkung der Rolle von Frauen und Schaffung von Chancengleichheit sind stets Ziele des Soroptimist Clubs. Dazu zählt auch die Hilfe zur Selbsthilfe, die wir den Bewohnerinnen des Frauenhauses mit der Nähmaschine ermöglichen wollen. Selbst etwas kreativ zu gestalten kann in schwierigen Lebensumständen neuen Mut geben“, betonte unsere Präsidentin Judith Hradil-Miheljak, bei der Übergabe der Spende im Clublokal im Hotel Höldrichsmühle. Gekauft wurde die Nähmaschine in Mödling, um die regionale Wirtschaft in der aktuellen Krisensituation zu unterstützen.

Die Laptops steuerte Knorr-Bremse bei. „Wir freuen uns, wenn die Bewohnerinnen und ihre Kinder die Laptops für Weiterbildung und Hausübungen nutzen. Als Technologieunternehmen investieren wir regelmäßig in Bildung, um die Chancengleichheit zu fördern“, ergänzte Christina Ebersberger-Dörfler, Local Care Verantwortliche der Knorr-Bremse GmbH.

Mit emotionalen Worten bedankte sich Gaby Steiner als Vereinsobfrau des Frauenhauses im Bezirk Mödling: „Damit helfen Sie, die aktuell sehr schwierige Lebenssituation der Bewohnerinnen zu verbessern!"

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03.05.2020

Jetzt seh‘ ich euch endlich wieder!

Ein Tablet bringt Wiedersehen - bringt Freude!

Große Freude gab es im Pflege- und Betreuungszentrum Mödling bei den Bewohnerinnen und Bewohnern über das Tablet, das unser Club gespendet hatte. Nun können sie über einen viel größeren Bildschirm als per Handy mit ihren Liebsten in Kontakt sein! Erleichterung bietet die Video-Telefonie auch dem mehr als engagierten Pflegepersonal, wenn die intensiven Bemühungen um psycho-soziale Betreuung so noch besser laufen. „Wir freuen uns sehr, dass das akute Bedürfnis nach Kontakt durch zeitgemäße Kommunikation mit so viel Freude angenommen wurde!“, so Judith Hradil-Miheljak, Präsidentin des Soroptimist Club Mödling.
Auch für die BetreuerInnen entsteht eine neue Art von Alltag damit. Gerade in der Krise waren sie noch eifriger im Singen und Basteln, sodass der möglichen Vereinsamung keine Chance gegeben wurde.

Freude für die Bewohnerinnen des PBZ Mödling mit dem Tablet (zVg)
Freude für die Bewohnerinnen des PBZ Mödling mit dem Tablet (zVg)

„Total lustig, ihr macht ein Bild von uns und man sieht es gleich!“, erlebt eine aufgeregte Heimbewohnerin beeindruckt ein Selfie, das dann sofort an die Familie verschickt wird. Bisher konnte sie die Tochter mit ihren drei Kindern auf einem kleinen Handy-Bildschirm kaum ausnehmen, doch „Jetzt seh‘ ich euch endlich wieder richtig!“. Sichtlich gerührt zeigt sie das Bild ihrer Familie her.

Das Tablet wird herumgereicht. Mehrmals täglich kommt es zu wirklich berührenden Szenen. Denn nicht nur für die Angehörigen, auch für die Pflegerinnen gibt es Momente, die an ein Wunder grenzen: Die demente Bewohnerin, die eigentlich nur mehr schwer anzusprechen war, reagiert auf die Stimme und das große Bild ihrer Tochter. Ihre Hand bewegt sich langsam, aber stetig auf den Bildschirm zu, über ihr Gesicht huscht ein Freudenschimmer des Wiedererkennens. Lustige Gespräche gibt es mit Enkeln, Lachen und Fröhlichkeit klingen durchs Haus. Und die Gespräche dauern – weil An- und Abreise ja jetzt wegfallen – mitunter viel länger als so manch gehetzte Besuche früher, noch rasch nach Büroschluss. Die Video-Telefonie ermöglicht für viele nach langer Zeit, wieder mit Bild und Ton mit der Familie verbunden zu sein.

„Es ist schön zu sehen, dass diese Aktion eine große Freude auf Seiten der Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch auf Seiten der Angehörigen bewirkt, die für uns zu einer großen Entlastung in dieser herausfordernden Zeit beiträgt.“, bedankt sich Direktor Gerhard Reisner vom PBZ Mödling sehr herzlich bei Lilli Frömmer-Scherabon und Judith Hradil-Miheljak (Vizepräsidentin und Präsidentin unseres Clubs) für diese wirklich gelungene Aktion.

Auch für die BetreuerInnen entsteht eine neue Art von Alltag damit. Gerade in der Krise waren sie noch eifriger im Singen und Basteln, sodass der möglichen Vereinsamung keine Chance gegeben wurde. Der positive Effekt und der große Spaß, den ihre Schützlinge nun mit ihren Familien mit Hilfe der Tablets erfahren dürfen, ist auch für sie eine sehr positive Erfahrung. „So lange schon haben wir uns so ein Tablet gewünscht, nun ist es im Dauereinsatz. Corona hat auch seine guten Seiten!“, so Christine Wolf vom psycho-sozialen Dienst. 

Und nicht immer weiß man, für wen nun die Gespräche am wichtigsten waren … Freude hatten sie jedenfalls alle auf ihre Art und Weise damit: die BetreuerInnen, die Angehörigen und natürlich die BewohnerInnen!

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17.04.2020

Aktion „Getrennt – trotzdem verbunden!“

SI Tablet verbindet BewohnerInnen des LPH Mödling mit ihren Angehörigen

BewohnerInnen des Landespflegeheims Mödling mit ihren Familien: Auch wenn’s persönlich nicht möglich ist, können sie nun durch Geschenk eines Tablets den Kontakt mit ihren Lieben aufrecht halten

„Wir wissen, dass es sehr schwer ist, keine Besuche von Kindern, Enkeln oder Freunden zu bekommen“, so Judith Hradil-Miheljak, Präsidentin des Soroptimist Club Mödling. Der Club Mödling übergibt das Tablet dem Pflege- und Betreuungszentrum Mödling. Dir. Reisner freute sich im Namen der Heim- und Pflegedienstleitung sehr über die Ankündigung der Tablets, denn damit kann die Sehnsucht der Bewohnerinnen und Bewohner nach ihren Angehörigen etwas gelindert werden. Trotz Besuchsverbot wird damit ein Stück Alltagsnormalität und Lebensqualität gefördert. „Unser besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement! Wir wünschen ihnen viel Kraft in dieser Sondersituation!“, so Judith Hradil-Miheljak.


Unionspräsidentin Marcella Sigmund-Graff präsentiert die Tablets für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- und Betreuungszentren
Unionspräsidentin Marcella Sigmund-Graff präsentiert die Tablets für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- und Betreuungszentren

Auch Soroptimist International Österreichische Union weiß Bescheid um die herausfordernde Situation rund um das Besuchsverbot in den Alten- und Pflegeheimen in Österreich. Deshalb stellt er im Rahmen einer einmaligen Aktion den BewohnerInnen von Einrichtungen jeweils ein Tablet zur Verfügung. Dieses soll ihnen ermöglichen, mit ihren Familien in Verbindung zu bleiben, besonders dann, wenn persönliche Kontakte nicht möglich sind. Die Österreichische Union von Soroptimist International - und damit die 58 Soroptimist Clubs in ganz Österreich - beschenken in dieser Krisensituation Alten- und Pflegeheime in den Regionen der Clubs. Insgesamt werden 120 Tablets im ganzen Land verteilt.

„Für die Menschen ist die Einsamkeit in diesen Tagen ein besonders großes Thema – und auch die Angehörigen draußen haben Sehnsucht nach ihnen.“, begründet Unions-Präsidentin Marcella Sigmund-Graff die Aktion. „Die Pflege- und Betreuungspersonen können nun leichter den Kontakt zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern und ihren Familien herstellen. Auf dem Tablet sind die Personen viel besser zu sehen als auf einem Handy-Display.“

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06.04.2020

Das Zuhause – ein gefährlicher Ort

Notfall-Telefonnummern und Beratungs-Webseiten

Es gibt Situationen, die bedauerlicherweise Gewalt in der Familie fördern. Wir kennen den Anstieg an Gewaltausbrüchen zu Feiertagen, in Ausnahmesituationen und in Fällen von Hilflosigkeit. Und fast immer sind Frauen und Kinder die Leidtragenden. Aber auch die Männer brauchen Hilfe.

Gewalt gegen Frauen gibt es in unterschiedlichen Formen – als physische, sexuelle, soziale oder ökonomische Gewalt. Immer jedoch geht es um Macht, Unterdrückung und Hilflosigkeit. Und immer fühlen sich die Opfer allein, verletzt und unsichtbar. Sie verstecken ihre Leid aus Scham und der Angst vor gesellschaftlicher Ächtung.
Dabei gibt es Hilfe in den Gewaltschutzabteilungen der Krankenhäuser bzw. der Bundesländer.  Es gibt für Betroffene Möglichkeiten sich beraten zu lassen – anonym und rund um die Uhr; oder im Gefahrenfall eine SMS an die Polizei zu senden.  Hier gibt es eine Liste von Ratschlägen, die Frauen in Gewaltbeziehungen in verschiedenen Situationen helfen können: lebensart.at/
Autonome Frauenhäuser
Frauenhelpline
0800 222 555
Polizei 133
Polizeitnotruf per SMS: 0800 133 133 (zugleich Notruf für Gehörlose)
Gewaltschutzzentrum
Frauenberatung St. Johann

Eine wirkungsvolle Hilfe wäre aber auch die Zivilcourage der Umgebung. Die Wahrnehmung von Familienstreit, Schlägen, Misshandlungen mag vielleicht ein unangenehmes Gefühl auslösen – Wegschauen macht es aber nicht besser.  Wer Gewalt wahrnimmt, kann sie unterbrechen (z. B. an der Tür klingeln) oder zumindest die Polizei verständigen.  Das kann die Situation entschärfen – auch wenn die Betroffenen sich vielleicht im ersten Moment nicht dankbar erweisen.


Hilfe für Männer
Männer, die gewalttätig geworden sind, brauchen aber ebenso Hilfe wie ihre Opfer.  Anlaufstelle für sie sind ebenfalls Gewaltschutzzentren, aber auch  Männerberatungen, die ein spezielles Anti-Gewalt-Programm anbieten.

Männerberatung in Wien  +43 1 603 2828
Männerberatung St.Pölten

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